FAQ's.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ist für die meisten Selbstständige möglich. Gerne unterstützen wir Sie bei ihrem Vorhaben.
Sie erhalten von der jeweiligen Krankenkasse einen Bescheid. Dieser Bescheid ist ein sog. Verwaltungsakt. Der Begriff des Verwaltungsaktes ist gesetzlich in § 35 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) des Bundes und in den vergleichbaren Normen der Verwaltungsverfahrensgesetze der Länder definiert. Die formale Gestaltung eines Bescheids ergibt sich im Wesentlichen aus besonderen Gesetzen und Verwaltungsvorschriften.
Ja, die teilweise durch preisgünstige Zusatzversicherungen direkt bei der gesetzlichen Krankenkasse oder bei Ihrer „alten“ privaten Krankenkasse zum größtenteils preisgünstig zusätzlich versichert werden können. In aller Regel werden von unseren Mandanten Krankenhaus- und Zahnleistungen privat zusatzversichert.
Von EUR 569,63 im Jahr 2008 auf EUR 635.10 im Jahr 2017. Also in den letzten 10 Jahren ist der Höchstbeitrag nur um ca. 11 Prozent gestiegen.
Die Beitragsbemessungsgrenze gibt bei Arbeitern, Angestellten und Auszubildenden die maximale Höhe des Arbeitsentgelts an, das zur Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge herangezogen wird. Für den Anteil des Arbeitsentgelts, der oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, müssen keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden. In der Praxis wirkt sich diese Regelung für einige Versicherte günstig aus, da die Beitragsbemessungsgrenze unterhalb der allgemeinen Versicherungspflichtgrenze liegt und somit für den Differenzbetrag keine Beiträge geleistet werden müssen. Andererseits bedeutet dies selbstverständlich auch, dass der Differenzbetrag von der Krankengeldberechnung ausgenommen ist. Auch freiwillig Versicherte, deren Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt, müssen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze Versicherungsbeiträge bezahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze wird regelmäßig an die allgemeine Einkommensentwicklung angepasst und jedes Jahr mit Wirkung zum 1. Januar per Rechtsverordnung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Einvernehmen mit dem Bundesrat neu festgelegt.
Die Künstlersozialkasse (KSK) ist ein Geschäftsbereich der Unfallversicherung Bund und Bahn. Sie sorgt mit der Durchführung des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) dafür, dass selbständige Künstler und Publizisten einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer. Sie ist selbst kein Leistungsträger, sondern sie koordiniert die Beitragsabführung für ihre Mitglieder zu einer Krankenversicherung freier Wahl und zur gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung. Selbständigen Künstlern und Publizisten steht der gesamte gesetzliche Leistungskatalog zu. Sie müssen dafür aber nur die Hälfte der jeweils fälligen Beiträge aus eigener Tasche zahlen, die KSK stockt die Beträge auf aus einem Zuschuss des Bundes (20 %) und aus Sozialabgaben von Unternehmen (30 %), die Kunst und Publizistik verwerten. Welchen Monatsbeitrag ein Künstler/Publizist im Einzelnen an die KSK zahlt, hängt von der Höhe seines Arbeitseinkommens ab. Wenn dieses nicht über der Geringfügigkeitsgrenze von 3.900,00 Euro jährlich liegt, kann die KSK im Regelfall nicht genutzt werden (Ausnahme: Berufsanfänger). Die KSK prüft, ob ein Antragsteller als selbständiger Künstler (in den Bereichen Musik, darstellende Kunst oder bildende Kunst einschließlich Design) oder als Publizist die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nach dem KSVG erfüllt. Sie berechnet für ihre Mitglieder die Beitragsanteile, zieht sie ein und leitet dann die vollen Beiträge an die Leistungsträger der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung weiter. Der Staat fördert mit der Künstlersozialversicherung die Künstler und Publizisten, die erwerbsmäßig selbständig arbeiten, weil diese Berufsgruppe sozial meist deutlich schlechter abgesichert ist als andere Selbständige. Das ist nicht nur eine sozialpolitische, sondern auch eine kulturpolitische Errungenschaft. Denn mit dieser Einrichtung wird die schöpferische Aufgabe von Künstlern und Publizisten als wichtig für die Gesellschaft anerkannt.
SGB bedeutet: Sozialgesetzbuch. In diesem sind zentrale Sozialleistungsgesetze zusammengefasst. Das SGB wird, wenn die Arbeiten am Gesamtwerk abgeschlossen sind, alle auf Dauer angelegten Sozialleistungsbereiche umfassen: Ausbildungsförderung, Arbeitsförderung bis hin zur Sicherung bei Arbeitslosigkeit und bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers einschließlich der bes. Förderung Schwerbehinderter, gesetzliche Kranken-, Unfall-, Pflege- und Rentenversicherung, Kriegsopferversorgung u.a. Formen der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden, Wohngeld, Kinder- und Elterngeld, Grundsicherung für Arbeitssuchende, Jugendhilfe und Sozialhilfe. Derzeit sind das Sozialgesetzbuch I bis XII in Kraft. Dies sind: Erstes Buch - Allgemeiner Teil (SGB I), Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II), Drittes Buch - Arbeitsförderung (SGB III), Viertes Buch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung (SGB IV), Fünftes Buch - Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V), Sechstes Buch - Gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI), Siebtes Buch - Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII), Achtes Buch - Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), Neuntes Buch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (SGB IX), Zehntes Buch - Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz (SGB X), Elftes Buch - Soziale Pflegeversicherung (SGB XI), Zwölftes Buch - Sozialhilfe (SGB XII).
Die Beitragsbemessungsgrenze gibt bei Arbeitern, Angestellten und Auszubildenden die maximale Höhe des Arbeitsentgelts an, das zur Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge herangezogen wird. Für den Anteil des Arbeitsentgelts, der oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, müssen keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt werden. In der Praxis wirkt sich diese Regelung für einige Versicherte günstig aus, da die Beitragsbemessungsgrenze unterhalb der allgemeinen Versicherungspflichtgrenze liegt und somit für den Differenzbetrag keine Beiträge geleistet werden müssen. Andererseits bedeutet dies selbstverständlich auch, dass der Differenzbetrag von der Krankengeldberechnung ausgenommen ist. Auch freiwillig Versicherte, deren Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt, müssen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze Versicherungsbeiträge bezahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze wird regelmäßig an die allgemeine Einkommensentwicklung angepasst und jedes Jahr mit Wirkung zum 1. Januar per Rechtsverordnung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Einvernehmen mit dem Bundesrat neu festgelegt.
In Deutschland sind alle Bürger zur Mitgliedschaft in einer gesetzlichen oder einer privaten Krankenkasse verpflichtet. Arbeitnehmer sind in den meisten Fällen über die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert. Kinder, Ehe- oder eingetragene Lebenspartner ohne eigenes Einkommen sind beitragsfrei mitversichert. Die Pflichtversicherung endet zum Jahresende, wenn das Jahresarbeitsentgelt eines Arbeitnehmers eine gesetzlich festgelegte Höchstgrenze, die Jahresarbeitsentgeltgrenze, überschreitet. Im Jahr 2017 liegt die Grenze für das jährliche Arbeitsentgelt pflichtversicherter Personen bei 57.600 Euro. Das entspricht monatlich 4.800 Euro. Liegt das Einkommen darüber, kann der Arbeitnehmer individuell entscheiden, ob er sich bei der AOK freiwillig versichern lassen möchte. Die freiwillige Krankenversicherung steht darüber hinaus weiteren Personengruppen offen, die direkt vor Versicherungsbeginn bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren, wie zum Beispiel: • Selbstständigen, • Beamten, • Rentnern, die die Voraussetzungen für die Pflichtversicherung nicht erfüllen, • Studenten, die älter als 30 Jahre sind oder länger als 14 Fachsemester studieren, • Personen, die zuletzt Lohnersatzleistungen bezogen haben oder familienversichert waren und deren Pflicht- oder Familienversicherung endet. In diesem Fall kommt es verpflichtend zu einer freiwilligen Versicherung, • Arbeitnehmern, die erstmals eine Beschäftigung im Inland aufnehmen und über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen.
Der Beitragssatz zur Krankenversicherung beträgt für Arbeitnehmer, die als freiwilliges Mitglied versichert sind, 14,6 Prozent. Sie haben einen Anspruch auf Krankengeld ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit. Gleiches gilt für hauptberuflich Selbstständige, die sich für einen Anspruch auf gesetzliches Krankengeld ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit entschieden haben. Für alle freiwilligen Versicherten ohne Anspruch auf Krankengeld gilt der ermäßigte Beitragssatz von 14 Prozent. Zusätzlich zahlen alle freiwillig versicherten Mitglieder den kassenindividuellen Zusatzbeitrag.
Für die Berechnung der Beiträge wird das monatliche Einkommen zugrunde gelegt. Allerdings hat der Gesetzgeber dafür eine Mindestgrenze und eine Höchstgrenze festgelegt: • Mindestgrenze: Für die verschiedenen Personengruppen der freiwilligen Versicherung gibt es unterschiedliche Mindestgrenzen: Für Selbstständige liegt das Mindesteinkommen monatlich bei 2.231,25 Euro und für Existenzgründer, die den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit erhalten, oder einen Antrag auf Härtefall gestellt haben, bei 1.487,50 Euro. Für alle anderen freiwilligen Versicherten liegt die monatliche Mindesteinnahmegrenze bei 991,67 Euro. Wer weniger verdient, zahlt dennoch Beiträge auf Basis der monatlichen Mindesteinnahmegrenze. • Höchstgrenze: Die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze liegt monatlich bei 4.350 Euro. Für freiwillig Versicherte, die ein monatliches Bruttoeinkommen erzielen, das darüber liegt, werden lediglich Beiträge für die Krankenversicherung bis zu diesem Betrag ermittelt. Einnahmen darüber hinaus sind nicht beitragspflichtig. Siehe auch Beitragsbemessunsgrenze
Als freiwillig versicherter Arbeitnehmer müssen Sie nicht den vollen Beitragssatz selbst tragen: Ihr Arbeitgeber beteiligt sich. Von 14,6 Prozent des allgemeinen Beitragssatzes tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils die Hälfte, also 7,3 Prozent. Den kassenindividuellen Zusatzbeitrag zahlen Sie selbst. Selbständige zahlen den gesamten Beitrag selbst.
Die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) ist eine Pflichtversicherung. In ihr werden Rentner und Rentenantragsteller versichert, die für eine bestimmte Dauer Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung waren (so genannte Vorversicherungszeit). Die Vorversicherungszeit haben Sie grundsätzlich erfüllt, wenn Sie mindestens neun Zehntel der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung oder familienversichert gewesen sind. Dabei ist es egal, ob Sie Pflichtmitglied oder freiwilliges Mitglied waren. Bei Hinterbliebenenrenten kann die Vorversicherungszeit auch durch den Verstorbenen erfüllt werden.

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